Fast Fashion- Ein wachsender Trend mit Tücken.

Was ist Fast Fashion?

Fast Fashion, auch als Billigmode bekannt, bezeichnet ein Geschäftsmodell in der Textilindustrie. Bei diesem sollen im Zuge stetiger Veränderung des Sortiments und einer verkürzte Haltbarkeitsdauer, Kunden dazu bewegt werden, immer häufiger neue Kleidungsstücke zu erwerben. Es handelt sich meist um preiswerte Kleidung. Im Rahmen dieses kurzen Beitrags möchten wir auf die Entwicklung aufmerksam machen, Missstände aufzeigen und Ihnen abschließend eine Alternative bieten.

Rasantes Wachstum der Fast Fashion Industrie

Wie drückt sich dieser Trend in Zahlen aus? Eine Studie des Beratungshauses McKinsey & Company kam zu den Ergebnissen, dass jeder Deutsche im Durchschnitt ca. 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr erwirbt und diese nur etwa halb so lange trägt, wie noch vor 15 Jahren. [1] Diese Zahlen verdeutlichen das Konsumverhalten in Bezug auf Textilien innerhalb Deutschlands. Wenn man nun von den deutschen auf die globalen Trends schaut lässt sich schlussfolgern, dass sich die weltweite Textilproduktion seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt hat. Im Jahr 2014 wurden erstmals mehr als 100 Milliarden Kleidungsstücke produziert, dies entspricht einem Umsatz von 1,8 Billionen US-Dollar.[2]

Doch was ist das Problem an Fast Fashion?

Es gibt mehrere Kritikpunkte, welche bei der Betrachtung der Fast-Fashion-Industrie durchaus bedenklich erscheinen. Diese kann man in ökologische und sozialkritische Faktoren unterteilen.

Ökologische Faktoren

Laut Greenpeace verursache die Herstellung von Kleidung derzeit mehr Emissionen (z.B gemessen in Co2) als die Seeschifffahrt und die weltweite Luftfahrt zusammen.[3]

Darüber hinaus kann laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland ein weltweiter Anteil von Mikroplastik in den Meeren in Höhe von 35 % auf Fast Fashion zurückgeführt werden. Grund hierfür ist die Verwendung von Polyester als günstige Faser bei der Produktion von Textilien. Zusätzlich löst sich beim Waschen das Mikroplastik aus der Kleidung und gelangt durch häusliches und industrielles Abwasser in die Gewässer und somit in unser Trinkwasser.

Sozialkritische Faktoren

Auch die Ungleichheit der Weltbevölkerung wird durch den Konsum von Fast Fashion gefördert. Trotz zahlreicher Verpflichtungen von Staat und Unternehmen finden sich auch heute noch in Niedriglohnländern erhebliche Unterschiede zwischen sogenannten existenzsichernden Löhnen und tatsächlich bezahlten Löhnen. Aktuell wird einigen großen Konzernen sogar unterstellt, dass diese die Corona-Pandemie als Vorwand nutzen, um Gewerkschaftsmitarbeiter aus den Unternehmen zu entlassen.

Warum wir von Ambikoya eine klare Alternative zu den geläufigen Fast Fashion Angeboten sind?

Sozialkritische sowie ökologische Argumente sprechen für eine bewusste Wahl bei dem Kauf Ihrer nächsten Boxershorts.

Ökologische Vorteile

Durch eine inländische Produktion mit kurzen Transportwegen sowie GOTS-zertifizierten Stoffen garantieren wir unseren Kunden mit unseren Produkten einen nachhaltigen Konsum. Außerdem verwenden wir ausschließlich nachhaltige Verpackungsmaterialien. Unsere Produkte werden in einem Karton aus recyceltem Papier verpackt und in einer kompostierbaren Versandtüte verschickt. Der Versand erfolgt durch DHL GoGreen mit CO2-Ausgleich. Neben der nachhaltigen Produktion wird mit jedem verkauften Produkt für die Umwelt gespendet. Somit wird mit dem Erwerb eines jeden Produktes aktiver Klimaschutz möglich. Zusätzlich werden alle von uns produzierten Produkte in den Vertrieb gebracht und keine aus Gründen der künstlichen Verknappung verbrannt oder anderweitig entsorgt.

Sozialkritische Vorteile

Durch unsere deutsche Fertigung können wir faire Löhne, faire Arbeitsbedingungen und insbesondere auch den Ausschluss von Kinderarbeit garantieren. Darüber hinaus setzen wir auf ein zeitloses Sortiment, um saisonale Anpassungen zu vermeiden.

Bei einem Einkauf bei Ambikoya haben Sie die Möglichkeit, Produkte zu erwerben, welche den genannten Kritikpunkte des Fast Fashion Ansatzes entschlossen entgegenwirkt und eine ökologisch nachhaltige Alternative bietet.

Abschließend empfehlen wir Ihnen die ARTE Dokumentation: 

https://www.youtube.com/watch?v=oEdQBLHf3Ac

Wie immer gilt bei Fragen oder Anregungen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht. 

Quellen:

(1)McKinsey & Company (2016), Style that’s sustainable: A new fast- fashion formula. Von Nathalie Remy, Eveline Speelman, and Steven Swartz, October 2016

(2)Mc Kinsey & Company (2014), Succeeding in tomorrow’s global fashion market, Carsten Keller, Karl-Hendrik Magnus, Saskia Hedrich, Patrick Nava, Thomas Tochtermann, Sept. 2014, Euromonitor-Daten

(3)https://greenwire.greenpeace.de/system/files/2019-04/s01951_greenpeace_report_konsumkollaps_fast_fashion.pdf